Das Abenteuer beginnt!
- Basti
- 25. Jan. 2018
- 2 Min. Lesezeit

Bevor das Abenteuer beginnen konnte, wurde es doch noch ein klein wenig stressig...die Wohnung wollte einfach nicht leer werden. Dank dem Lastwagen von Ziegelhof-Däni, dem Estrich von Boris, dem Möbellager Grauwiller, dem Herzog & De Meuron Tower und der Hilfe von unseren Eltern haben wir es dann doch noch rechtzeitig geschafft. Am Dienstag um 17.00 Uhr waren wir fertig und konnten uns pünktlich um 17.30 Uhr auf den Weg zum Flughafen Zürich machen - mit einem kurzen Zwischenstopp bei der Verwaltung für die Schlüsselabgabe und einem Überraschungsbesuch bei Markus in der Kanzlei im selben Haus:)

Nach einem letzten Apéro am Flughafen mit meinem Mami und Lea ging es dann erledigt und irgendwie auch traurig aber dennoch voller Vorfreude auf den Weg nach Kapstadt. Der Flug verlief reibungslos und nach 19h kamen wir dann am Mittwoch um 18.30 Uhr in Hout Bay bei unserem Haus an. Neil, der Landlord, hiess uns willkommen und zeigte uns das Haus. Die zwei wichtigsten Themen waren der Wasserhaushalt sowie die Sicherheitsvorkehrungen. Bis Ende Januar haben wir noch 80 Liter pro Person und Tag zur Verfügung und ab 1. Febraur dann noch 50 Liter. Mit einer kleinen Umstellung geht das eigentlich ganz gut. Die Toilette spült man nur nach einem grossen Geschäft, beim Duschen fängt man das Abwasser mit Eimern auf und benutzt es für die Toilettenspülung, Zähne putzt man ohne Wasser, das Gesicht reinigt man mit Nivea Gesichtstüchern, Trinkwasser holt man im Supermarkt, die Hände wäscht man nur ab und zu, Obst und Gemüse wischt man mit einem Tuch sauber und und und. Somit verbrauchen wir bereits heute weniger wie 50 Liter pro Tag und Person. Dennoch rückt der Day Zero (d.h. sämtliche Wasserleitungen werden abgestellt und das Wasser muss an zentralen Verteilstellen abgeholt werden) näher und ist nach heutigem Stand am 12. April erreicht. Neil hat natürlich vorgesorgt und fängt seit Monaten jeden Regentropfen mit der Dachrinne auf und leitet es in den Pool sowie in Regentonnen. Somit haben wir einen funktionstüchtigen Pool und zugleich ein Wasserreservoir von ca. 9'000 - 10'000 Litern für den Notfall.
Wir sind nun seit 24h in Kapstadt und fühlen uns bereits sehr wohl - Koffer sind ausgepackt, erste Sightseeing Tour haben wir gemacht, SIM-Karte ist gekauft, erster grosser Einkauf erledigt und der Grill wurde bereits in Gebrauch genommen:) Nun erwartet mich die Welcome Week an der Uni Stellenbosch und auf Basti der Autokauf sowie das Austesten der Weingüter in Stellenbosch;) Gerne berichten wir euch davon im nächsten Beitrag.
Petra

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