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Angekommen

  • Autorenbild: Basti
    Basti
  • 18. Feb. 2018
  • 2 Min. Lesezeit

Wer unseren Blog Eintrag "Die erste Woche in Kapstadt" gelesen hat, weiss, dass wir uns noch nicht sicher waren, ob wir in unserem Haus in Hout Bay bleiben werden. Das Pendeln für mich nach Stellenbosch ist doch sehr lange und aufgrund der wilden Fahrweise der anderen Automobilisten auch sehr mühsam und gefährlich.

Nachdem wir einige Immobilien in Stellenbosch angeschaut haben und nichts tolles dabei war, respektive es im Vergleich zu unserem Haus in Hout Bay auch nicht wirklich etwas besseres geben kann, haben wir uns nun entschieden, dass wir bis Ende Jahr hier bleiben werden:) Das Haus ist wunderschön, wir fühlen uns hier sicher (in den letzten 17 Jahren wurde nur 3x ins Haus eingebrochen und man lebt das Konzept des Neighborhood Watchings - Interessierte des Konzepts finden mehr dazu weiter unten), Kapstadt bietet einfach viel mehr Möglichkeiten wie Stellenbosch und mit Neil und seiner Frau (Besitzer des Hauses, die in einer separaten Wohnung hier auf dem Grundstück wohnen) verstehen wir uns super mega gut. Es ist schon toll, wenn immer jemand da ist und schaut, ob alles ok ist, wenn der Alarm abgeht oder mir hilft, wenn ich wieder mal den Sonnenschirm nicht aufbekomme oder mit Basti an seinem Auto - mehr dazu später - rumbastelt;). Zudem habe ich meinen Stundenplan nun auf ein Minimum reduziert. Ich muss nur noch von Montag bis Mittwoch nach Stellenbosch (ohne Stau 1h pro Weg) fahren und meine Kurse fangen frühestens um 11.00 Uhr an, so dass ich den Morgenstau umgehen kann. Mit diesem Entscheid fühlen wir uns nun so richtig angekommen.


Neighborhood Watching: als im 2003 die Kriminalität in Hout Bay drastisch zunahm und letztlich auch noch ein Velorennfahrer aus Gauteng ermordet wurde, war der Gipfel erreicht und die Einwohner haben sich zusammengetan, um die Kriminalität zu bekämpfen, ganz nach dem Motto: if you want to go fast, go alone! If you want to go far, go together! Das Konzept ist einfach: jeder Nachbar schaut auf seine Nachbarn. Hout Bay wurde in acht Bereiche eingeteilt mit einem 24h Notfall Call Center (Watchcon) etc. Das Konzept ist sehr erfolgreich und die Kriminalität ist in gewissen Bereichen um bis zu 60% gesunken. Das Beste am Ganzen aber ist, dass die Nachbarschaft sich kennengelernt hat und aufeinander schaut - es ist sozusagen wieder ein Dorfleben analog von früher entstanden. Bei uns an der Orbea Close haben wir beispielsweise einen WhatsApp Chat mit allen Nachbarn und sobald etwas ist, wird eine Nachricht geschrieben. So weiss nun auch jeder in der Strasse, dass Basti und ich nun hier wohnen, ohne dass wir uns von Tür zu Tür vorstellen gehen mussten:)


Hier noch ein paar Impressionen von unserem Haus (für unsere aufmerksame Blog-Leserin Puppi aus Graz, haben wir speziell noch ein paar unserer vielfältigen Sukkulenten aus unserem Garten abgelichtet - Blumen haben wir wegen der Dürre leider keine mehr):













 
 
 

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